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<pre>Hessen bis dato nur als Teilzeit-Erschrecker in der Fremde unterwegs.  <p> Allerdings lässt sich nicht verhehlen, dass der Gast aus der Hauptstadt derzeit der deutlich aussichtsreichere Anwärter auf einen erfolgreichen Saisonabschluss ist — schließlich machten sich die Fohlen in den letzten Wochen etwas zu oft selbst das Leben schwer.  <p>  So wurde namentlich die wenige Minuten betragende Verspätung von Jean-Kevin Augustin und Nordi Mukiele vor dem Heimspiel gegen Salzburg zu einer Staatsaffäre aufgebauscht. <p> Samstag, 2Januar 2017 um 18:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp <p>  Bei jenem denkwürdigen 5:4-Erfolg steuerten die damals schon als Meister feststehenden Gäste zwischenzeitlich sogar auf ein kleines Debakel zu; noch sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde für die Hausherren ein vermeintlich stabiler 4:2-Vorsprung vermerkt.  </pre>


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<pre>Sind die beiden Last-Minute-Verpflichtungen somit in erster Linie als Kompensation für die monatelang bzw. dauerhaft zu ersetzenden Aranguiz und Son zu verstehen, lassen die millionenschweren Zukäufe zugleich erahnen, dass Leverkusen sein Heil auch künftig in der Offensive suchen möchte.  <p> Angesichts der sich zuspitzenden Verhältnisse kommt den unbestrittenen fußballerischen Qualitäten sogar eine immer geringere Bedeutung zu – in finsteren Zeiten stellt sich stattdessen oft genug ein gesundes Nervenkostüm als punkteträchtiges Nonplusultra heraus.  <p>  Platz drei nach 21 Spieltagen – Bayer Leverkusen ist im Plan-Soll. Dennoch ist beim Werks-Klub Vorsicht geboten. Denn dahinter geht es eng zu. Auf Rang 9, wo Erzrivale Köln derzeit rangiert, sind es nur sechs Punkte Unterschied, auf Rang 6, auf dem Mainz liegt, sind es gar nur zwei. <p> Gerade erst hatte die Werkself schließlich beim 3:2 auf Schalke deutlich gemacht, dass sie mit kriselnden Gegnern kein Mitleid kennt; im Nachhinein schienen die Leverkusener selbst in der schwachen ersten Hälfte lediglich amüsiert mit der längst totgeweihten Maus zu spielen. <p>  Dabei ist es das selbst verantwortete Pech der Rheinländer, dass noch nicht einmal ausschließlich die Auftritte in der Fremde für Ernüchterung sorgten; schließlich gab es bislang auch an jeder Vorstellung in der BayArena eine ganze Menge zu bemängeln.  </pre> 


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<pre> Damit hat man beispielsweise nur zwei Niederlagen mehr als Dortmund und Leverkusen oder bloß eine mehr als Schalke, RB Leipzig und Frankfurt.  <p> Namentlich der unter anderem am Punkt scheiternde Aranguiz hatte es am Mittwoch fahrlässig versäumt, für die erhoffte Ruhe im Karton zu sorgen — statt endlich den zweiten Saisonsieg zu feiern, ist der Werks-Klub stattdessen noch etwas tiefer in die roten Zahlen gerutscht.  <p>  Malli hin oder her, gegen die Wucht der Bayern Offensive um Thomas Müller (6 Saisontore) und Robert Lewandowski (8) dürfte für die Mainzer dennoch kein Kraut gewachsen sein. <p>  Generell gelang es RBL-Trainer Ralf Rangnick noch nie gegen SCF-Coach Christian Streich zu gewinnen. Die bisherigen beiden Duelle der beiden in der Bundesliga endeten mit einem 1:1 in Leipzig und einem 1:2 im Breisgau. <p>  Dabei dürfte es nur der ärgerlichen Winterpause anzulasten sein, dass die Aussichten des derzeit ersten Bayern-Jägers nicht auch vor dem Trip nach Sachsen als glänzend einzuschätzen sind — vor Weihnachten waren schließlich nur mehr die Königsblauen im Höhenflug in der Liga unterwegs.  </pre>


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<pre> Trotz ungleich bescheidenerer Verhältnisse wie beispielsweise RB Leipzig nehmen die Domstädter im Klassement aktuell einen hervorragenden siebten Rang ein. Angesichts von nur einem Zähler Rückstand auf Platz sechs rückt der Traum von Europa damit immer näher.  <p> Nachdem in den letzten zwei Partien des Aufsteigers lediglich ein Treffer feil, wäre der SVW sicherlich auch gegen die Fohlen mit einem niedrigen Remis schon einigermaßen gut bedient.   <p> Gegen Mainz könnte der Weg zum Tor ein wenig leichter werden, denn die Rheinhessen sind nicht gerade bekannt dafür, sich hinten rein zu stellen — zuhause schon einmal gar nicht. Die Fans können sich auf ein Spektakel gefasst machen, denn vor allem die letzten Duelle hatten es in sich. <p>  Trug zunächst nämlich auch die umgehend stabilisierte Defensive (7 Gegentreffer in 8 Ligaspielen) zum Erfolg von Favre-Nachfolger Schubert bei, ging die Abwehr zuletzt wieder unverkennbar aus den Fugen — so wurden allein in den jüngsten 8 Pflichtspielen satte 24 Einschläge gezählt.  <p> Ob auch in diesem Aufeinandertreffen — wie im ersten Saisonduell — wieder acht Tore fallen, ist fraglich. Es gab in den bisherigen 91 Revierderbys in der Meisterschaft auch bereits 10 torlose Unentschieden, zuletzt am 29. Oktober 2016 in Dortmund.  </pre>


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<pre> Schwarz hätte dennoch gerne gewonnen: „Man hatte das Gefühl, dass wir näher am Siegtreffer dran sind. Wir mussten aber aufpassen, keinen Gegentreffer mehr bekommen. Wir sind über weite Phasen mit der Leistung sehr zufrieden. Der Punkt macht uns glücklich.“  <p> Auch der VfL konnte zuletzt nur wenige Punkte sammeln und rutschte dadurch erst zum zweiten Mal in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz. Nun wollen beide Teams einen „Dreier“ einfahren.  <p>  – Das 0:2 gegen die Wölfe hatte Niko Kovac keine tröstlichen Aspekte zu bieten. <p>  Zum einen, da Leipzig in der Heimtabelle auf Rang 2 steht (6 Siege, 2 Remis und eine Niederlage aus den bisherigen neun Heimspielen) und andererseits, da der HSV die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft der Bundesliga ist.  <p> Obwohl Bayer gegen das zumindest solide verteidigende Hannover aus dem Spielverlauf nur sparsam Torerfolg entwickelte, schalteten die Norddeutschen nicht einmal erfolgsversprechend um: Aufgrund der fehlenden Entlastung wurde es Leverkusen somit leicht gemacht, immer wieder die letztlich spielentscheidenden Standardsituationen zu erzwingen.  </pre>


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